onlinemarkt-leipzig - "Prag lässt nicht los..." Kultur, Geschichte und exklusive Ausgehmöglichkeiten in der Goldenen Stadt
  Onlinemarkt-Leipzig.de  Mittwoch, 08.09.2010 - 17:54 Uhr  

 Bauen & Wohnen   Auto & Verkehr   Job & Bildung   Geld & Finanzen   Life & Fun   Reise & Tourismus   Computer & Technik   Marktplatz 
 
   Webtipps       RSS Feed   
 Bauen & Wohnen   Auto & Verkehr   Geld & Finanzen   Job & Bildung   Reise   Marktplatz   Life & Fun   Veranstaltungen 
Meine Stadt
 Tickets
 interessante Links
Tickets für Leipzig
EVENTS zu folgenden Themen

- Konzerte / Musik / Schlager

  • Rock & Pop
  • Hard & Heavy
  • HipHop & Black
  • Jazz & Blues
  • Schlager & Volksmusik
  • weiteres...

    - Klassic / Musicals / Theater

  • Klassische Konzerte
  • Musicals
  • Opern & Operetten
  • Theater
  • Ausstellungen & Museen
  • weiteres...

    - Sportveranstaltungen

  • Fußball
  • Motorsport
  • Tennis
  • Eissport
  • weiteres...
  • Basketball

    - Comedy / Show / Partys

  • Comedy & Kabarett
  • Tanz & Artistik
  • Messen
  • Kinderveranstaltungen
  • weiteres...
  • Festivals

    - Eventreisen

  • Konzertreisen
  • Klassik- & Kulturreisen
  • Sportreisen
  • Premiumreisen
  • weiteres...
  •  Event-Newsfeed (RSS)
    Events als Newsfeed

    Art des Events:
    Eventort:
    Feedübersicht
     Partnerprogramm 
    Wir bieten Ihnen Suchmasken für Ihre private Homepage
      - Eventsuche
      - Immobiliensuche
      - Autosuche
     Weitere Onlinemärkte
     Infos zum Onlinemarkt
    Impressum
    Karriere/Jobs
    Partner
    Presse
     Veranstaltungen & News
      "Prag lässt nicht los..." Kultur, Geschichte und exklusive Ausgehmöglichkeiten in der Goldenen Stadt
    Veröffentlichung: 16.10.2009 (KK)

    15102009_144600440_200.jpg
    Foto: © Gary - Fotolia.com
    Die Teynkirche am Altstädter Ring in der Prager Altstadt.
    (KK – Hannover) „Prag lässt nicht los ... dieses Mütterchen hat Krallen“, notierte 1902 Franz Kafka bereits als 19jähriger. In der Tat ist Prag, die Hauptstadt Tschechiens, eine Stadt, die viele Menschen in ihren Bann gezogen hat und die jedes Jahr bis über 10 Millionen Besucher (Prager Zeitung), anzieht. Die 1,2 Millionen Einwohner zählende Stadt im Herzen der tschechischen Republik formte in ihrer gut 1500 jährigen Geschichte aus einem wahren Schmelztiegel der Kulturen ihr heutiges Gesicht. In ihrer Frühphase schufen Germanen und Goten eine Siedlung an der Moldau. Später waren Böhmen, Deutsche und jüdische Kaufleute für die reiche Kultur und die architektonischen Meisterleistungen verantwortlich; angefangen von der Teynkirche (dt. Zollkirche), über den Pulverturm, der Pariser Straße, bis hin zum Veitsdom und der Prager Burg, dem Hradschin. Lange Zeit wurde neben Tschechisch und Jiddisch auch das sog. Prager Deutsch, ein hartes, aber akzentfreies Deutsch, gesprochen.


    Prag: Restaurants der Spitzenklasse

    Doch Prag ist nicht nur für Geschichtsinteressierte ein lohnenswertes Urlaubsziel. Heute, 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, der auch die übrigen ehemaligen Ostblock-Staaten in die Freiheit führte, strömen zahlreiche junge Westeuropäer in die sog. „Goldene Stadt“. Es locken zahlreiche Kneipen, Diskos und vor allem exklusive Restaurants zu erschwinglichen Preisen.

    Sicher, in einem der äußeren Bezirke, wie Prag 5 oder 6, kann man auch heute noch für umgerechnet 2,- € bis 5,- € ein Mittagsessen mit einem tschechischen Bier (Pívo) bekommen. Doch diese Preise gelten im touristischem Prager Zentrum schon lange nicht mehr. Dafür erhält man aber hier Zugang zu Restaurants der Spitzenklasse, die man sich in London oder Paris erst recht nicht leisten könnte. Wie zum Beispiel ein isländisches Restaurant in der Karls-Gasse, dem verlängerten Weg der berühmten Karls-Brücke. Hier werden neben Hummer und Scampis dem kulinarisch interessierten Gast edle Weine angeboten. Die Rechnung wird zwar ebenso exklusiv wie das Essen ausfallen, aber dafür wird einem hier auch ein unvergessliches Candle-Light-Dinner geboten.

    Prager Hotels und Pensionen
    15102009_144909168_200.jpg
    Foto: © Photosani - Fotolia.com
    Die Astronomische Uhr am Prager Rathaus ist weltberühmt.
    Nach einem solch exquisiten Candle-Light-Dinner möchte man auch entsprechend nächtigen. Das „Hotel Evropa“ am Wenzelsplatz bietet sicherlich die geeignete Kulisse für verliebte Paare, doch sind die Preise hier eigentlich nur außerhalb der Saison, erschwinglich. Ansonsten gibt es heute, auch noch 20 Jahre nach der Wende, zahlreiche günstige Pensionen, die nach deutschem Standard modernisiert wurden und nun auch ihre Preise wert sind. Sehr günstige Unterbringungsmöglichkeiten wird man entweder nur in Pensionen weit außerhalb der Stadt oder in der Jugendherberge finden. Für Reisende mit einem schmalen Geldbeutel sei übrigens der Reiseführer: „Prag Preiswert! Shopping - Unterhaltung - Übernachten“ von Gunnar Habitz empfohlen. Der Autor muss die vielen preislichen Nischen der Stadt kennen, denn schließlich hat er selbst viele Jahre als Reiseleiter in Prag gearbeitet.

    Wechselstuben versus Geldautomaten
     15102009_153123403_200.jpg
    Foto: © Vaclav Zilvar - Fotolia.com
    Blick von der Karls-Brücke auf die Kleinseite (Mála Strána)
    Wer auf der Straße Geld tauscht, muss sich nicht wundern, wenn er plötzlich wertlose tschechische Kronen aus der Zeit vor 1989 in den Händen hält. Wechselstuben hingegen gibt es zwar zahlreich in der Stadt, doch sie verlangen häufig hohe Wechselgebühren und bieten oft schlechte Wechselkurse an. Am einfachsten kommt man an Bargeld, in dem man Geld da abholt, wo es zu Hause ist, nämlich am Geldautomaten bei der Bank. Sicherlich ist ein in tschechischer Sprache funktionierender Geldautomat gewöhnungsbedürftig und oft gibt es nur nationale Geldautomaten, die im Gegensatz zu den internationalen Geldautomaten keine ausländischen EC-Karten akzeptieren. Aber am „Platz des Jungmanns“ (Jungmanova Námesti) unterhält die Deutsche Bank eine kleine Präsenzfiliale mit einigen Geldautomaten. Einlass erhält man hier auch mit deutschen EC-Karten. Das Geld kann gleich in tschechischen Kronen ausgegeben werden. Der Automat gibt die Informationen auf Deutsch aus. Wie oft im Ausland üblich, erhält man einen Auszahlungsbeleg. Der Jungmanova Námesti ist direkt im Zentrum, in der Nähe zum Wenzelplatz zu finden.

    Prager Altstadt und die Kleinseite (Mála Strána)
    15102009_145926589_200.jpg
    Foto: © Sandro Götze - Fotolia.com
    Kulinarisches Prag - Cafés und Restaurants in malerischen Gassen.
    Nach einem ausgiebigen Candle-Light-Dinner und einer angenehmen Nachtruhe in einem der Hotels am Wenzelsplatz bietet sich ein Besuch der Karls-Brücke an. Die Figuren, die das Geländer der Karls-Brücke zieren, sind heute allesamt Kopien. Der Smog und touristische Rowdies hätten die Originale beinahe zerstört. Zahlreiche Künstler säumen heute die Brücke, so dass man zum Überqueren der Brücke mindestens eine halbe bis eine dreiviertel Stunde braucht, wenn man die Arbeiten aller tschechischen Künstler betrachten will. In den 90er Jahren wurde Prag zeitweise von bis zu 20.000 US-amerikanischen Lebenskünstlern und Musikern besucht. Sie alle folgten einem Aufruf der Newsweek, wonach das Prag der Nachwendezeit als Paris der 90er gepriesen wurde.

    Deutsche Botschaft und der „Trabi auf vier Beinen“
    15102009_150613548_200.jpg
    Foto: © Michelle Robek - Fotolia.com
    Mystisches Prag. Die Karls-Brücke im Morgengrauen.
    Hat man das andere Ende der Karls-Brücke erreicht, befindet man sich auf der Kleinseite (Mála Strána), einer Stadt, die unterhalb der Burganlage errichtet wurde. Über einen langen Weg kann man nun einen langen Aufstieg bis zur Prager Burg, dem Hradschin, wagen. Ziehen Sie sich für diese Tagestour am besten Wanderschuhe an, denn der Aufstieg ist lang und steinig. Sicherlich kann man auch die Straßenbahn benutzen, um zur Prager Burg zu gelangen, aber dann kommen Sie nicht an der Deutschen Botschaft vorbei. Hier finden Sie auf dem Hinterhof, im Garten der Botschaft, den „Trabi auf vier Beinen“. Er soll an die Tausenden von DDR-Flüchtlingen erinnern, die vor genau 20 Jahren hier Zuflucht gesucht haben und von hier aus ihre Reise in die Freiheit antraten. Hier war es, wo Außenminister Genscher seinen epochalen Satz vom Balkon der Botschaft verkündete.

    Wer oben auf der Prager Burg angekommen ist, hat nicht nur einen herrlichen Ausblick auf die Altstadt, sondern kann auch zahlreiche Museen und vor allem die Prager Burg und den Veitsdom besuchen, der Franz Kafka wahrscheinlich als Vorlage für seine Romanpassage „Im Dom“ („Der Prozeß“) diente, wie auch der Hradschin für den Roman „Das Schloss“.

    Für Kurzreisende
    Kurzreisende können sich folgendes Programm selbst zurecht legen: Wer schnell und gut zu Fuß ist, kann an einem Tag die meisten Sehenswürdigkeiten in der Prager Altstadt besuchen. Am nächsten Tag kann man sich die Sehenswürdigkeiten der Kleinseite ansehen. Damit bietet sich Prag insbesondere für Kurztrips an einem Wochenende an. Voraussetzung ist ein guter Zeitplan, den man sich mit ein paar Reiseführern selbst ausarbeiten kann. Hier eine kleine Literaturliste zur Auswahl. Konstantin Kountouroyanis


    Reiseführer:

    1. Prag. Polyglott on tour - Reiseführer von Gunnar Habitz (2009)
    2. Historische Gast-Häuser und Hotels Tschechien von Gunnar Habitz ( 2007)
    3. Prag Preiswert. Shopping. Unterhaltung. Übernachten von Gunnar Habitz (2004)


    Veröffentlichung: 16.10.2009  -  (C17643) letzte Bearbeitung: 21.10.2009

     Events Leipzig
      LEIPZIG
    EVENT
    Mario Barth: Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!
    ARENA LEIPZIG

      EUPEN
    EVENT
    Sportfreunde Stiller
    Capitol

      LEIPZIG
    EVENT
    Philipp Poisel: Bis nach Toulouse
    Haus Auensee

    4.  Linkin Park
    5.  Hans Klok
    6.  Dr. med. Eckart von Hirschhausen: Liebesbeweise
    7.  Lord of the Dance - Die Rückkehr von Michael Flatley
    8.  Joe Cocker: Hard Knocks Tour 2010
    9.  Supertramp
    10.  André Rieu & Orchester

    mehr Events...
    von
    bis
     Wetter in Leipzig
     Reisemarkt Leipzig



    zum Reisemarkt Leipzig